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Die Rudolf-Koch-Schule, die Kultusministerkonferenz und der Wert der Ästhetik

Kultusminister Alexander Lorz eröffnet Vernissage in Berlin mit Bildern der RKS

Nach einer Ausstellung im Kultusministerium in Wiesbaden gab man sich nun mit nicht weniger als Berlin zufrieden. Am 14. März 2019 reiste eine Delegation von KünstlerInnen, MitschülerInnen und Schulleitung nach Berlin zur Vernissage am Sitz der Kultusministerkonferenz, deren Präsidentschaft Hessen im Januar übernommen hat und so traditionsgemäß die Räumlichkeiten in der Taubenstraße in Berlin Mitte gestaltet.

Das Konzept war ausgeklügelt. Man lud alle Schulformen ein und so kam es, dass sich die Hölderlinschule aus Bad Homburg (Grundschule), die IGS Herder aus Frankfurt (KulturSchule) und die Rudolf-Koch-Schule, KulturSchule in Offenbach, zusammentaten, um das Sekretariat der KMK künstlerisch zu gestalten, das sie sich lediglich über Videomaterial räumlich vorstellen konnten.

Bei einem Treffen im November in der RKS brachten alle Schulen eine Auswahl von Bildern mit, um mögliche Arrangements zu sichten. Bei einer Probehängung im Januar wurde letztmals konzeptionell Hand angelegt.

Die verbindende Haltung der Kulturschulen hat zu einer überzeugenden Konzeption geführt, die umwerfend ist: Arbeiten der Grundschüler fügen sich wunderbar in die der weiterführenden Schulen ein. Rund 50 Bilder der drei Schulen sind im ganzen Gebäude verteilt und treten in eine spannende Interaktion. Den Eingangsbereich ziert ein Gemeinschaftswerk: Begonnen haben die GrundschülerInnen in einer Ecke des Bildes, gefolgt von der IGS Herder. Das Finish leisteten die SchülerInnen aus dem Leistungskurs Kunst der RKS. Neben dem Gemeinschaftswerk hängt ein Banner, das alle Schulen und ihre Schwerpunkte vorstellt.

Die VertreterInnen der verschiedenen Schulen beschrieben anlässlich der Vernissage die Relevanz kultureller Bildung für ihre pädagogische Arbeit. Ästhetische Bildung fördere das ganzheitliche Lernen, sinnliche Erfahrungen führen zu neuen Erkenntnissen, die fruchtbar für die Persönlichkeitsentwicklung sind.

Die RKS selbst stellt regelmäßig Werke ihrer SchülerInnen im Gebäude aus. Die ganze Schule ist ein Lernraum, Unterricht findet nicht nur hinter verschlossenen Türen statt, Mathematik gibt es beispielsweise auch auf dem Schulhof, dort ist ein Koordinatensystem angebracht.

Lorz knüpfte in seiner Rede an die Grundsätze der ästhetischen Bildung an, wie sie in KulturSchulen vermittelt wird. Inspiriert von Kants Werk der "Kritik der Urteilskraft" ist er überzeugt von der ganzheitlichen Bildung, bei der die Ästhetik eine tragende Rolle spiele. Er selbst habe in seiner Schulzeit durch das Darstellende Spiel zu seiner Kunst gefunden. Genauso wie viele SchülerInnen in der Rudolf-Koch-Schule …