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07.08.2019
Nachversetzung - Prüfung schriftlich
08.08.2019
Nachversetzung - Prüfung mündlich
12.08.2019
6-Q2 - 1. Schultag nach den Sommerferien - Unterricht endet nach der 6. Stunde
13.08.2019
8.00 Uhr - Aufnahmefeier der neuen 5. Klässler
15.08.2019
18.00 Uhr - Elternabende Jg. 6-10 + Q-Phase
26.08.2019
18.00 Uhr - Elternabende Jg. 5 + E-Phase
05.09.2019
18.00 Uhr - SEB-Sitzung

Kunst spielt Musik oder: Was hat die RKS mit Kandinsky zu tun?

Punkrock, Rap, Schwanensee. Kaum jemand kann sich wahrscheinlich einen geeigneten Weg vorstellen, auf dem diese unterschiedlichen Musikstile harmonisch zusammenfinden. Sie werden überrascht sein: Ein Vordenker in dieser Sache war Kandinsky. "Moment Mal", werden Sie vielleicht denken, "War das nicht ein Maler?" Genau das war er und er hat versucht, eine visuelle Sprache zu Musikstücken zu finden.

Auf dessen Spuren haben sich die Leistungskurse der Q1 und Q3 begeben, als sie ihr Kunstprojekt starteten. Freie Auswahl der Musik, auch Ballett waren erlaubt. Den künstlerischen Ausdrucksformen wollten die Kunstlehrerin Charlotte Gauthier und ihr Kollege Konstantin Lorenz ebenfalls keine Grenzen zu setzen. Der klare verbindende Auftrag hieß: Setze ein Musikstück in Form eines Triptychons (Dreiteiler) in Bildsprache um. Es entstanden Malereien, Zeichnungen bis hin zu Fotografien und Plastiken. Das Engagement der SchülerInnen war groß, obgleich es Einiges abverlangte, die passenden drei Themen im ausgewählten Musikstück auszumachen. Denn es sollten Momente ausgewählt werden, die herausstechen: die berühren, die irritieren oder die einfach nur ganz unterschiedlich sind. Dabei konnte auch auf den Text eingegangen werden oder, wie im Falle Schwanensees, auf den Tanz.

Zusätzlicher Anreiz in den Wochen künstlerischer Arbeit war es zu den Auserwählten zu gehören, die ihre Werke am 15./16. März im Rahmen des Projektes "Schule trifft Galerie trifft Schule" in der Galerie Leuenroth in Frankfurt am Main ausstellen durften. Kandinsky hätte seine wahre Freude gehabt an der Akribie, mit der die Werke in der Galerie platziert wurden und an den Errungenschaften des digitalen Zeitalters. Mittels QR Code konnte jeder Gast, mit Leihkopfhörern ausgestattet, auf seinem Handy das Werk hören oder das Video sehen, dessen bildliche Umsetzung er gerade betrachtete. Für alle Sinne sollte die Ausstellung sein, deren Resonanz auf weitere Schmankerl aus dem Kunstfachbereich hoffen lässt.