>>

Sprachförderung an der RKS - DaZ-Konzept

Die DaZ-Kurse sollen die Schülerinnen und Schüler unserer Schule befähigen, über sprachliche Handlungsfähigkeit im mündlichen und schriftlichen Bereich zu verfügen bzw. diese zu verbessern. Das ist notwendig, damit sie am Regelunterricht aktiver teilnehmen können, indem sie das Neue mit ihrem Vorwissen verknüpfen und darauf aufbauen. Deutsch als Zweitsprache (DaZ) Konzept zur Sprachförderung von Schülerinnen und Schülern deutscher und nicht deutscher Herkunftssprache Die Rudolf-Koch-Schule hat eine bunte Schülerschaft, die sich aus über 45 Nationen zusammensetzt. Sie ist daher von Schülerinnen und Schülern deutscher und nicht deutscher Herkunftssprache geprägt. Die gute Beherrschung der deutschen Sprache ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme in allen Fächern, denn ohne ausreichende Deutschkenntnisse können Schülerinnen und Schüler den Fachunterricht nicht erfolgreich bewältigen, ist die Kommunikation mit Mitschülerinnen und -schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern erschwert, ist eine erfolgreiche Integration in die Schulgemeinschaft nicht gewährleistet, ist ein qualifizierter Schulabschluss gefährdet. Für eine besondere Sprachförderung, zur Differenzierung oder für zusätzliche Angebote finden Förderkurse für die einzelnen Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I statt, die den regulären Deutschunterricht ergänzen. Eine inhaltliche Anknüpfung ist dabei nicht zwingend erforderlich. Im Mittelpunkt unseres diagnosebasierten Sprachförderunterrichts stehen die fachliche Förderung und die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Der Sprachförderunterricht geht vom Entwicklungsstand und den individuellen Potenzialen der einzelnen Lernenden aus und orientiert sich an den jeweiligen Bildungsstandards. Beim Aufbau von Wissen und Kompetenzen knüpfen die Sprachfördermaßnahmen an die Erfahrungen und das existierende Vorwissen der Schülerinnen und Schüler. Der Förderunterricht soll die Verantwortung für die eigenen Lernprozesse stärken sowie selbstständiges und kooperatives Lernen fördern. Häufig gestellte Fragen 1. Welche Kompetenzensollen erworben werden? Folgende Ziele werden auf dem Weg zum Kompetenzerwerb verfolgt: Die SuS können in mündlichen und schriftlichen Bereichen sprachlich altersgemäß handeln, geeignete Lernstrategien beherrschen, um ihre Sprachkompetenz zu üben, anzuwenden und eigenverantwortlich zu optimieren, am Regelunterricht aktiver teilnehmen, indem sie das Neue mit ihrem Vorwissen verknüpfen und darauf aufbauen. Diesen Kompetenzerwerb erreichen die Schülerinnen und Schüler durch die Förderung der Sprachkompetenz in allen relevanten Bereichen, nämlich: Sprechen (monologisch/dialogisch) Lesen/Leseverstehen Schreiben Hören/Hörverstehen Wortschatzerweiterung/Bedeutungserwerb Sprachbewusstsein/Sprache untersuchen 2. Welche SuS sollen am Förderunterricht teilnehmen? Schülerinnen und Schüler, deren Wortschatz noch gering ist Schülerinnen und Schüler, die grammatikalische Unsicherheiten aufweisen Schülerinnen und Schüler, die die sprachliche Struktur falsch erworben haben 3. Wer benennt die SuS mit Sprachförderbedarf? Die Deutschlehrkraft benennt in den jeweiligen Konferenzen die Schülerinnen und Schülermit Sprachförderbedarf. 4. Wann sind diese SuS zu benennen? Grundsätzlich werden in jeder Jahrgangsstufe der Sekundarstufe I Schülerinnen und Schüler mit Sprachförderbedarf benannt. Sowohl in der 5. als auch in der 8. Klasse wird ein einheitlicher, von den DaZ-Kolleginnen und DaZ-Kollegen konzipierter und in der Fachkonferenz genehmigter Diagnosetest als erste Klassenarbeit geschrieben. 5. Inwiefern ist die Teilnahme am Förderunterricht verbindlich? Wenn die Deutschlehrkraft den Förderbedarf feststellt und die Eltern zustimmen, dann ist die Teilnahme am Förderunterricht verbindlich. Die Fehlzeiten werden ins Schulzeugnis eingetragen. 6. Wie werden die Eltern über die Aufnahme in den Förderunterricht informiert? Nach der Feststellung des Sprachförderbedarfs werden die Eltern einmal zu Beginn des neuen Schuljahres per Brief informiert. 7. Wie läuft der Kontakt zwischen Sprachförder- und Deutschlehrkraft? Zwischen der Deutsch- und der Sprachförderlehrkraft gibt es einen regelmäßigen Austausch (mündlich oder schriftlich, z. B. zu Beginn und im Verlauf des Halbjahres, auf jeden Fall aber nach Klassenarbeiten und vor der Noteneintragung). 8. Wer ist für den Sprachförderbereich zuständig? Für den Sprachförderbereich sind Herr Locco (DaZ-Koordinator und Leitung der Arbeitsgruppe DaZ) sowie Frau Blau als Mitglied der Schulleitung und Leiterin des Fachbereichs I zuständig. Wenn Sie weitere Fragen oder Anmerkungen haben, wenden Sie sich bitte über das Sekretariat an Herrn Locco oder Frau Blau.