Schon ein halbes Jahr vor der Fahrt begann die Vorbereitung auf unsere Bergwoche: Fitnesstraining am Main, Info über die passende Ausrüstung im Décathlon und bei einem Check von allem bei einer gemeinsamen Wanderung im Taunus konnten wir testen, ob Material und Kondition für die Herausforderungen in den Alpen ausreichen.
Nach den letzten Klausuren und der Notenvergabe fiel das Kofferpacken dann besonders leicht. Wir freuten uns schon auf die grünen Almwiesen, beeindruckende Gipfel, blühende Berglandschaften, frische Luft und gutes Essen.
Nach einer kurzweiligen Anreise mit dem Zug und Bus wartete gleich die erste Herausforderung auf uns: der Anstieg zum Haus Bergkranz, dem Unterkunftshaus der Goethe-Universität Frankfurt. Dort waren wir in unseren Zimmern mit bis zu vier Personen untergebracht. Abends haben wir im Almstüberl gepokert oder andere Spiele gespielt. An einem Abend konnten wir auch der deutschen Mannschaft bei ihrem Sieg gegen die Elfenbeinküste (2:1) zujubeln.
Unser Tagesablauf folgte einem festen Rhythmus: Um 7.30 Uhr gab es Frühstück, hier haben wir schon unsere Picknickbrötchen geschmiert. Gegen 8.30 oder 9.00 Uhr trafen wir uns vor dem Haus, bevor es entweder mit dem Bus zum Ausgangspunkt oder direkt zu Fuß auf die erste Etappe des Tages ging. Abends haben wir das 3-Gänge-Menue genossen, Hunger hatten wir auf alle Fälle immer sehr!
Unsere Wanderziele 2026 waren u.a. das Grünhorn, die Bergstation der Kanzelwandbahn und die Umrundung des Widdersteins. Entspanntere Tage entlang der Breitach oder auf dem Panoramaweg nach Baad, gab es auch. Unsere Wege führten an rauschenden Bächen, Wasserfällen, Bergseen und urigen Hütten vorbei. Immer wieder ging es hinauf zu Aussichtspunkten, von denen wir weit über die Berge blicken konnten. Besonders beeindruckend war der Moment Oben zu sein, wenn wir nach unten schauten und die atemberaubende Aussicht genossen.
Wir fanden bei einigen Wanderungen in höheren Lagen noch Schneefelder,- na klar gab´s Schneeballschlachten, Rutschpartien und vor allem die Abkühlung hat uns gut getan.
Abends wurden müde Beine und beanspruchte Muskeln gepflegt, leider mussten auch einige zur Pflege von Blasen und Gelenkschmerzen mal „aussetzen“.
Was uns bleibt sind viele schöne Erinnerungen und „unser Team“, welches wir in den Bergen geworden sind.













