
Medien und Geräte, die Medien nutzbar machen, rücken in der heutigen Welt immer mehr in den Vordergrund. Man nutzt sie privat und häufig beruflich bzw. im Studium. Wir fühlen uns als Schule verpflichtet, unsere Lernenden bestmöglich vor allem auf die wachsenden beruflichen Anforderungen im Hinblick auf die Medienkompetenz vorzubereiten.
Wir unterscheiden in Bezug auf Medien die großen Bereiche Medienbildung und Infrastruktur, wobei der Bereich der Medienbildung weiter untergliedert ist (z.B. Prävention, Didaktik, Methodik). Im Bereich der Prävention sind die Mediencoaches tätig und der Bereich Infrastruktur ist im stetigen Wandel und gut ausgebaut. Der Bereich der Didaktik wird immer weiter ausgebaut.
Die Medienbildung ist ein fester Bestandteil unseres Schulcurriculums, beginnt in Jahrgangsstufe 5 und ist als Unterrichtsstunde im Stundenplan verankert. Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler zu einem verantwortungsvollen, sicheren und kompetenten Umgang mit digitalen Medien zu befähigen. Dabei legen wir besonderen Wert auf die Verbindung von technischen Fähigkeiten mit sozialer Medienkompetenz. Fach- und Klassenlehrkräfte tragen die Medienbildung gemeinsam und werden von den Mediencoaches unterstützt.
Für Lernende
Die Medienbildung erfolgt in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 in festgelegten Modulen, die den Entwicklungsstand und die Interessen der Lernenden sowie die für die und kommende Jahrgangsstufen benötigten methodischen Kompetenzen berücksichtigen.
– Jahrgang 5: Grundlagen wie Passwortsicherheit, Nutzung von Teams und Schulportal, Umgang mit Hard- und Software, Medienkritik und Chatverhalten. Unterrichtet werden die Module von der Klassenlehrkraft und der Co-Klassenlehrkraft.
– Jahrgang 6: Erstellung eines Handouts und Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen. Es erfolgt die Anbindung an ein Unterrichtsfach und wird somit von einer Fachlehrkraft unterrichtet.
– Jahrgang 7: Präsentieren und Visualisieren und Umgang mit Präsentationssoftware. Es erfolgt die Anbindung an ein Unterrichtsfach und wird somit von einer Fachlehrkraft unterrichtet.
Die erlernten Inhalte werden in den jeweiligen Jahrgangsstufen ebenso in den anderen Unterrichtsfächern für einen modernen Unterricht genutzt und vertieft. Die Erweiterung des Curriculums in Bezug auf die Vertiefung der Inhalte unter Beachtung des Entwicklungsstands in den Jahrgängen 8 – 10 ist aktuell in Arbeit.
Für die genaue Auflistung der Inhalte klicken Sie bitte.
In Fragen rund um Medien steht den Lernenden eine Medienfachsprechstunde zur Verfügung, zu der sie mit ihren Problemen technischer Natur kommen können. Weiterhin kann die Medienfachsprechstunde zur Beratung rund um Präsentationen etc. genutzt werden.
Für die Eltern
Für die Eltern der 5. Jahrgangsstufe gibt es auf dem zweiten Elternabend einen Vortrag zum Thema „Medienschutz“.
Die Eltern bekommen Zugang zum Schulportal und haben so Einblick in das Klassenbuch, die erteilten Hausaufgaben, die Fehlzeiten, ggf. die Noten und Klassenarbeitstermine.
Die Rudolf-Koch-Schule verfügt über eine moderne digitale Infrastruktur mit digitalen Tafeln (VS-Boards) in allen Klassenräumen, einem PC-Raum mit 31 Arbeitsplätzen, mobilen Geräten zur Ausleihe (iPads, Notebooks) und Bluetooth-Boxen. WLAN steht für Lernende und Lehrkräfte mit individuellen Zugangsdaten zur Verfügung. Microsoft Teams und das Schulportal werden für Kommunikation und Organisation genutzt.
An der Rudolf-Koch-Schule werden verschiedene Angebote zur Unterstützung für Lehrkräfte zur Verfügung gestellt. So gibt es ein Mediencafé, in dem sich Lehrkräfte gemeinsam Themen der Medienbildung widmen und schulinterne Fortbildungen im Bereich Medien angeboten werden.
Außerdem können die Lehrkräfte die Medienfachsprechstunde zur Klärung von Problemen im Bereich der Medien nutzen.
Zu Schuljahresbeginn findet eine technische Einführung für neue Lehrkräfte statt.


Ein Schwerpunkt der Medienbildung an der Rudolf-Koch-Schule liegt auf der systematischen Förderung der Informationskompetenz der Lernenden. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, Informationen selbstständig zu recherchieren, kritisch zu prüfen, einzuordnen und verantwortungsvoll zu nutzen. Dazu gehört der bewusste Umgang mit digitalen Informationsquellen, das Erkennen von Interessen, Perspektiven und möglichen Manipulationen sowie die Unterscheidung zwischen verlässlichen und fragwürdigen Inhalten. Die Lernenden erwerben Kompetenzen in den Bereichen Quellenkritik, Faktenprüfung, Umgang mit Suchmaschinen und sozialen Medien sowie der reflektierten Nutzung von KI-gestützten Anwendungen. Informationskompetenz wird dabei nicht isoliert vermittelt, sondern fächerübergreifend und an konkreten Fragestellungen eingeübt, sodass die Schülerinnen und Schüler lernen, Informationen als Grundlage für begründete Urteile und verantwortungsvolle Entscheidungen zu nutzen.
Digitale Kompetenzen gehören heute zu den wichtigsten Schlüsselqualifikationen. Deshalb setzt die RKS auf eine kontinuierliche und praxisnahe Medienbildung aller Jahrgangsstufen. Ein zentraler Baustein dieses Konzepts sind unsere Mediencoaches: Schülerinnen und Schüler, die ab der 7. Klasse eine spezielle Ausbildung im Bereich Mediennutzung und digitaler Sicherheit erhalten.
Jedes Jahr werden zwei Jugendliche pro Klasse ausgewählt und in mehreren Workshops geschult. Inhalte sind unter anderem Datenschutz und Bildrechte, verantwortungsvolle Social-Media-Nutzung, digitale Kommunikation, Cybermobbing-Prävention, Umgang mit Online-Sucht, sowie das Erkennen von Fake News und problematischen Online-Inhalten.
Neben dem fachlichen Wissen erwerben die Mediencoaches wichtige Kompetenzen wie Präsentations- und Moderationsfähigkeit, empathisches Peer-Coaching sowie Strategien zur Konfliktlösung im digitalen Raum.
Ein besonderes Highlight ist die Coaching-Woche am Ende des Schuljahres: Dann geben die Mediencoaches ihr Wissen an unsere Fünftklässler weiter. In kurzen Vorträgen und praktischen Übungsphasen vermitteln sie ihnen, wie man sich sicher und verantwortungsvoll im Internet bewegt. Durch dieses Peer-to-Peer-Prinzip entsteht eine vertrauensvolle Lernatmosphäre – ältere Schülerinnen und Schüler werden zu Vorbildern, an denen sich die jüngeren orientieren können.
In Kürze:
Wer? Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse
Was? Ausbildung zu Mediencoaches mit Schwerpunkt digitale Sicherheit & Medienkompetenz
Wann? Ca. 5 Schulungstage pro Jahr + eine Coaching-Woche am Schuljahresende
Leitung: Team Mediencoaching der RKS (Julian Happel, Kai Heilmann)
Hauptverantwortlichkeiten
Medienbildung: Kathleen Weiland, Katharina Gräf, Lena Kösterke-Preißler
Mediencoaches: Julian Happel, Kai Heilmann
Informationskompetenz: Burak Altin






